03.05.21 –
Die Diskussion um hohe Inzidenzwerte in bestimmten Sozialräumen der Städte und Gemeinden wird derzeit sehr intensiv geführt. Für uns ist diese Diskussion in erster Linie eine Frage der sozialen und ökonomischen Lebensumstände von Menschen, die nicht zuletzt in beengten Wohnverhältnissen leben und mit Niedriglohnjobs ihren Lebensunterhalt verdienen, wo ein Homeoffice oft nicht zur Debatte steht. Um die besondere Lage in den betroffenen Sozialräumen anzugehen, stellt die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag Warendorf folgenden Antrag.
Begründung:
Intensivmediziner appellieren momentan an Länder und Kommunen verstärkt Bevölkerungsschichten in Sozialräumen, die sich durch beengte Wohnverhältnisse auszeichnen, zu impfen. Nur so können Krankenhäuser entlastet werden, da auf den Intensivstationen überdurchschnittlich viele Menschen aus Bevölkerungsschichten mit niedrigerem sozioökonomischen Status liegen. Die Stadt Köln hat auf Grund dieser Erkenntnisse einen Antrag auf Änderung der Impfpriorisierung an das Land NRW gestellt. Auch im Kreis Warendorf zeigt sich eine ähnliche Situation. Soziale Unterschiede dürfen nicht dazu führen, dass ein Teil der Bevölkerung einen erschwerten Zugang zu Impfungen hat, obwohl ihr Risiko schwer zu erkranken besonders hoch ist.
Kategorie
Die ersten Ergebnisse von CDU, CSU und SPD in Form von Arbeitspapieren sind eine Aneinanderreihung von einzelnen Wahlversprechen, aber es fehlt [...]
Am heutigen 25. März kommen die frisch gewählten Bundestagsabgeordneten erstmals zur konstituierenden Sitzung im Deutschen Bundestag zusammen. [...]
Die Grundgesetzänderungen zur Aufnahme der Sondervermögen für Verteidigung und Infrastruktur wurden heute bei der letzten Sitzung des alten [...]