22.11.12 –

Die Warendorfer Delegierten mit dem Geschäftsführer der Bundestagsfraktion Volker Beck (1v.l.) und dem NRW-Umweltminister (1v.r.)
Nach dem grünen Bundesparteitag am vergangenen Wochenende stellte auch der grüne Kreisvorstand die Weichen für die Bundestagswahlen. „Die Energiewende, Bürgernähe und ein moderne offene Gesellschaft, beruhend auf einem gerechten sozialen Ausgleich sind unsere Schwerpunkte für das kommende Jahr“, markierte Alexander Ringbeck, Direktkandidat der Grünen für den Wahlkreis Warendorf, die Eckpunkte seines Konzeptes.
„Dabei werden wir den Bogen von der Kommunalpolitik zur Bundesebene schlagen“, erklärt Direktkandidat Alexander Ringbeck. „Als einen Schwerpunkt wollen wir die Chancen, welche der Kreis Warendorf durch die Entwicklung zu einer Region der erneuerbaren Energien hätte, hervorheben. Ein politisch forcierter Ausbau erneuerbarer Energien im Kreis kann unsere Stadtwerke stärken, bringt Wertschöpfung in den Kreis und ist ein wichtiger Faktor, wieder attraktiver für gut ausgebildeten Menschen mit jungen Familien zu werden“ erklärte Ringbeck die wirtschaftspolitische Bedeutung der Energiewende für den ländlichen Raum. Dafür habe die CDU im Kreis Warendorf eben so wenig ein Konzept wie auf Bundesebene.
Die Bundesregierung sorge dafür, dass die Bürger die Stromkosten der Industrie bezahlen müßten. Auch im Kreis Warendorf ginge es der CDU offenbar darum, die Einkünfte der Bürger zu schmälern und die Taschen der Industrie und der Energieriesen zu füllen.
„Wir setzen im ländlichen Raum auf Bürgerbeteiligung, auch bei der Energiewende. Die Frage ist doch: Wer gewinnt in Zukunft bei der Energieproduktion – die Bürger im Kreis Warendorf oder RWE ?“ bringt Ringbeck die Politik der Grünen auf den Punkt.
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