Grüne Kreistagsfraktion fordert Nachbesserung für kreisangehörige Städte und Gemeinden bei Impfstoffverteilung in Sozialräumen mit hoher Inzidenzzahl

Mit großem Bedauern hat die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zur Kenntnis genommen, dass der Kreis Warendorf bei der zusätzlichen Zuteilung von Impfdosen aus Sonderkontingenten für Einwohner in sozialen Brennpunkten leer ausgegangen ist. Berücksichtigt wurden nur 15 Kreise und kreisfreie Städte, die nach Einreichung eines Kurzkonzeptes zu den geplanten Maßnahmen zusätzliche Vakzine von Johnson & Johnson erhalten. Bedauerlich ist diese Art der Zuteilung, da sie das Grundproblem in einzelnen Stadtteilen in kreisangehörigen Städten mit hohen Inzidenzzahlen nicht berücksichtigt, während das übrige Kreisgebiet niedrigere Inzidenzwerte aufweist.

26.05.21 –

 

Mit großem Bedauern hat die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zur Kenntnis genommen, dass der Kreis Warendorf bei der zusätzlichen Zuteilung von Impfdosen aus Sonderkontingenten für Einwohner in sozialen Brennpunkten leer ausgegangen ist. Berücksichtigt wurden nur 15 Kreise und kreisfreie Städte, die nach Einreichung eines Kurzkonzeptes zu den geplanten Maßnahmen zusätzliche Vakzine von Johnson & Johnson erhalten. Bedauerlich ist diese Art der Zuteilung, da sie das Grundproblem in einzelnen Stadtteilen in kreisangehörigen Städten mit hohen Inzidenzzahlen nicht berücksichtigt, während das übrige Kreisgebiet niedrigere Inzidenzwerte aufweist.

Wir fordern das Land NRW auf, diese gravierende Lücke bei der Berücksichtigung der Impfstoffverteilung in betroffenen Sozialräumen zu schließen und diese um eine zusätzliche Impfstoffverteilung auch in betroffenen kreisangehörigen Städten und Gemeinden zu ergänzen. Der Kreis soll sich auch weiterhin für so eine Lösung stark machen. Ein Kreistagsbeschluss liegt hierfür seit der letzten Kreistagssitzung vor.

Da diese zusätzlichen Impfangebote dankbar von der Bevölkerung angenommen werden, wenn es einen unbürokratischen Zugang dazu gibt, plädieren wir dafür diese Form von Impfangeboten vor Ort dauerhaft in die Impfstrategie des Landes zu integrieren. Darüber hinaus fordern wir die Landesregierung auf, Impfzentren dauerhaft zu erhalten, da in der nächsten Zeit noch große Bevölkerungsgruppen durchgeimpft werden müssen und schon bald Auffrischungsimpfungen in großer Anzahl erfolgen müssen. Nur so kann die Arbeitsbelastung der Hausarztpraxen, welche ja auch einen wichtigen Teil der Impfstrategie darstellen, in Grenzen gehalten werden.

 

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