
19.11.15 –
Trotz des beschlossenen Atomausstiegs gibt es jedes Jahr rund 10.000 Transporte radioaktiven Materials durch Deutschland. Sie stehen in direktem oder indirektem Zusammenhang mit der Atomindustrie. Im Juni diesen Jahres hatten die Münsterländer Grünen auch Bürgerinitiativen gegen Atomkraft zu ihrem Münsterlandtreffen nach Stadtlohn im Kreis Borken geladen. Mit Vertretern der „BI Ahaus“ und der Initiative „Sofortiger Atomausstieg“ aus Münster diskutierten die Politiker*innen die derzeitige Situation nach dem Reaktorunglück in Fukushima. Mit der Uranaufbereitungsanlage in Gronau, der Brennelemente-Fabrik in Lingen und dem Zwischenlager in Ahaus ist das Münsterland besonders betroffen.
Daher haben die fünf Kreisverbände von Bündnis’90 / Die GRÜNEN aus Borken, Coesfeld, Münster, Steinfurt und Warendorf eine Resolution gegen Atomtransporte durch das Münsterland verabschiedet. „Jeder Transport von Atommüll in ein Zwischenlager ist unnötig und gefährlich. Bis eine Möglichkeit für die endgültige Lagerung des Nuklearmülls gefunden wird, muss der Müll so sicher wie technisch möglich an seinen derzeitigen Standorten verbleiben“, heißt es darin. Die Sprecher*innen der fünf Kreisverbände wollen „das Problem der Endlagerung aber auch nicht zukünftigen Generationen überlassen und rufen deshalb erneut zur Findung eines sicheren Endlagers für Atommüll auf. Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt und wollen sie ihnen nicht verstrahlt hinterlassen!“
Klar ist, dass diese Transporte gefährlich sind. Bei einem Unfall wäre das Risiko von Strahlenschäden immens. „Zusammen mit den Antiatom-Initiativen im Münsterland sagen die Kreisverbände von Bündnis 90/ Die Grünen Nein zu weiteren Transportplanungen und appellieren an die Bürgerinnen und Bürger, sich gegen diese sinnlosen Transporte zu stemmen.“
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